Funktionsweise
Die Reflexzonentherapie hat ihren Ausgangspunkt am Fuss, ist aber viel mehr als eine übliche Fussmassage. Sie bewirkt eine gesamthafte Verbesserung gestörter Organ- und Gewebefunktionen und regt die Selbstheilungskräfte an. Sie geht davon aus, dass sich der gesamte Organismus im Fuss widerspiegelt. Den Impuls auf die Nervenpunkte am Fuss leitet den Reiz an die Wirbelsäule, von dort aus werden Signale an die einzelnen Organe weitergeleitet. Ausserdem werden durch die Druckimpulse kristalline Ablagerungen und Schlacken freigesetzt.


Indikation
Die Fussreflexzonentherapie unterstützt Organfunktionen und eignet sich bei jeglicher Art von Gelenk- und Rückenschmerzen, als palliative Massnahme, zur besseren Wundheilung, bei Harnverhalt, bei Geburten und zur Linderung von Altersbeschwerden.


Behandlung
Die Fussreflexzonentherapie beinhaltet bei der Erstbehandlung einen ausführlichen Sicht- und Tastbefund (Inspektion und Palpation), um Fehlformen, Hautveränderungen und Druckempfindlichkeiten festzustellen. Die durch Ertasten lokalisierten schmerzhaften Stellen können den entsprechenden Körperteilen zugeordnet werden. Dies kann auf verschiedene Ursachen hinweisen. Durch eine spezielle Grifftechnik, die in Intensität und Tempo variiert, werden gezielte Punkte am Fuss angeregt oder beruhigt.